Investitionen in Altlastenbekämpfung und Bodenschutz sind gut ange­legtes Geld. Diese Meinung vertritt die CDU-Fraktion im Regionalrat Düsseldorf. Im Strukturausschuss des Parlaments war es zuvor um den Bericht über die Abwicklung des entsprechenden Förderprogramms im vergangenen Jahr gegangen. „Für das Plangebiet des Regionalrats waren insgesamt 14 Maßnah­men zur Aufnahme in die Dringlichkeitsliste 2012 angemeldet wor­den. Alle Projekte zur Gefahrenabwehr, für die ein Zuwendungsantrag gestellt wurde, konnten bewilligt werden“, berichtet die Fraktion.

 

„Ein festgestellter Altlastenverdacht führt im Allgemeinen zum Wert­verlust eines Grundstücks, so dass spätestens bei Nutzungsänderung oder Verkaufsabsicht der Bedarf besteht, Nägel mit Köpfen zu ma­chen“, so die CDU-Fraktion. Verunreinigungen des Bodens oder des Grundwassers müssten wirksam bekämpft werden, damit von ihnen dauerhaft keine Gefahr mehr für Mensch, Tier, Haus oder Trinkwas­ser ausgehe. Deshalb setze sich die CDU-Fraktion im Regionalrat je­des Jahr von Neuem für Förderungen ein. Diesmal ging es unter an­derem um die Sanierung eines Cyanid-Schadens in Geldern, die Be­hebung einer Chrom-Verunreinigung in Düsseldorf und die Untersu­chung eines ehemaligen Militärgeländes im Kreis Viersen.

 

Im Vergleich zu den Vorjahren wurden 2012 im Regierungsbezirk Düsseldorf weniger neue Projekte im Altlastenbereich bewilligt. Die Zahl der Neubewilligungen lag mit 20 Maßnahmen in 2009, 24 in 2010 und 29 in 2011 zum Teil mehr als doppelt so hoch. „Der Rück­gang ergibt sich aus dem Umstand, dass für einige angemeldete Vor­haben 2012 keine Förderanträge gestellt oder Maßnahmen auf Wunsch der Kommunen zurückgestellt wurden“, heißt es.

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