Dem Schutz von Boden und Grundwasser gilt weiter die oberste Priorität. Diese Devise gaben die CDU-Regionalratspolitiker nach der Verabschiedung der Dringlichkeitsliste „Gefahrenermittlung und Sanierung von Altlasten 2014“ aus. „Ein festgestellter Altlastenverdacht führt im Allgemeinen zum Wertverlust eines Grundstücks, so dass spätestens bei Nutzungsänderung oder Verkaufsabsicht der Bedarf besteht, Nägel mit Köpfen zu machen“, so die Fraktion.

   Im Planungsgebiet des Regionalrats im Regierungsbezirk Düsseldorf sollen jetzt alle der insgesamt 15 angemeldeten Maßnahmen in Angriff genommen werden. Dabei handelt es sich zum Teil um die Weiterführung laufender Förderprojekte, bei denen der nächste Bearbeitungsschritt beantragt worden ist. Dies betrifft unter anderem die Untersuchung einer früheren chemischen Reinigung in Brüggen sowie die Sanierung von Mineralölschäden in Solingen beziehungsweise Wuppertal. Krefeld führt sein Untersuchungsprogramm zur systematischen Gefährdungsbeurteilung städtischer Kinderspielplätze weiter. Remscheid wiederum plant die Fortführung einer Untersuchung der Kleingartenanlagen. Von der Stadt Düsseldorf wurden insbesondere weiterführende Maßnahmen zur Sanierungsplanung und Sanierung großflächiger Grundwasserverunreinigungen angemeldet. Projekte für die Begutachtung altlastverdächtiger Flächen, bei denen bisher keine abschließende Gefahrenbewertung erfolgt ist, wurden etwa vom Kreis Viersen für eine ehemalige militärische Liegenschaft in Nettetal und eine Altablagerung in Willich sowie von der Stadt Wuppertal für eine frühere Müllkippe ins Feld geführt.

   Die voraussichtlichen zuwendungsfähigen Gesamtkosten dieser Vorhaben im Plangebiet des Regionalrats Düsseldorf belaufen sich auf 5,8 Millionen Euro. Bei einem Fördersatz von 80 Prozent ergibt sich ein Zuschuss in Höhe von insgesamt 4,6 Millionen Euro. „Damit können alle dringenden Vorhaben in die Tat umgesetzt werden, und das ist für die betroffenen Menschen genauso wichtig wie für die Umwelt“, bilanziert die CDU-Fraktion. Die CDU-Fraktion setze sich deshalb jedes Jahr von Neuem für die Förderungen ein. „Verunreinigungen des Bodens oder des Grundwassers müssen schließlich wirksam bekämpft werden, damit von ihnen dauerhaft keine Gefahren mehr ausgehen“, heißt es. Investitionen in die Altlastenbekämpfung seien daher gut ange­legtes Geld.

 

 

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