Als „Ansatz für ein neues Denken“ hat die CDU-Fraktion im Regionalrat Düsseldorf eine gemeinsame Sitzung gewürdigt, die am 14. Februar im Landtag vorgesehen ist. Dort wollen die Regionalräte der Regierungsbezirke Köln und Düsseldorf zusammen eine Stellungnahme zum Landesentwicklungsplan NRW abgeben. „Bei vielen Themen sitzen Regionen, Kreise, Kammern und Kommunen in einem Boot, und da ist es sinnvoll und gut, wenn wir Rheinländer in die gleiche Richtung rudern“, so Hans Hugo Papen, der Fraktionschef der Union. „Es gibt viele aktuelle Weichen, die gestellt werden müssen, die aber nicht an den Grenzen von Bezirksregierungen Halt machen. Deshalb ist es richtig und wichtig, dass das Rheinland mit einer Stimme spricht, wenn es um die Zukunft geht“, ergänzt Fraktionsgeschäftsführer Jürgen Steinmetz.

   Die Unionspolitiker sehen es mit Sorge, dass im neuen Landesentwicklungsplan die Bedeutung der wirtschaftlichen Entwicklung und die dazu erforderlichen Rahmenbedingungen eher untergeordnet dargestellt werden. „Wir betrachten es als selbstverständlich, dass es auch für die künftige Landes- und Regionalplanung in NRW ein herausragendes Ziel bleiben muss, wirtschaftliche Entwicklung und die davon abhängige Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen zu fördern und die dazu notwendigen Flächen in den Kommunen bereit zu stellen“, heißt es.

   Im Beisein von Hans- Jürgen Petrauschke, dem Vorsitzenden des Regionalrats Düsseldorf, hatten die Christdemokraten in einer Klausurtagung auch der vorgeschlagenen „Europäischen Metropolregion Nordrhein-Westfalen“ eine Absage erteilt. „Ein solches Konstrukt ist schädlich für das Erstarken von Regionen wie dem Rheinland und schafft nur unnötige Parallelstrukturen zur Landesregierung“, heißt es. „Wir sollten vielmehr die vorhandenen Strukturen aufgreifen, die einen Beitrag dazu leisten, eine gerechte Kompetenzverteilung und eine Gleichbehandlung der Regionen im Land sicherzustellen“, sind sich Papen und Steinmetz einig. Auch in Sachen „Siedlungsentwicklung“ kündigte die Union Änderungs- und Ergänzungsvorschläge an. Bis zum 28. Februar können alle Bürgerinnen und Bürger Stellungnahmen zum Entwurf des Landesentwicklungsplans abgeben

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