Durch einen Flächentausch können wertvolle Freiräume in der Landschaft gesichert werden. Darauf weist die CDU-Regionalratsfraktion hin. Aktueller Anlass ist der Beschluss, den Regionalplan für den Regierungsbezirk Düsseldorf zu ändern. Zur Steuerung des Strukturwandels war im Westen der Stadt Korschenbroich ein 19 Hektar großes Siedlungsgebiet ausgewiesen worden. Gleichzeitig wurde ein 29 Hektar messendes und ursprünglich als Bauland anvisiertes Gelände im Raderbroicher Feld als „Allgemeiner Freiraum- und Agrarbereich“ klassifiziert. „Auf diese Weise wurde der Flächenfraß um zehn Hektar verringert, ohne die langfristige Deckung des örtlichen Wohnflächenbedarfs zu gefährden. Das ist vorbildlich“, positionieren sich die Christdemokraten. Zu der Regionalplan-Änderung waren 23 Behörden und Stellen aufgefordert worden, Stellung zu nehmen. In der Beteiligung der Öffentlichkeit wurden keine Bedenken vorgebracht.

Das Beispiel Korschenbroich zeigt sehr gut, wie der Regionalrat durch einen Flächentausch langfristige Raumplanung betreibt. Die 19 nun als Siedlungsgebiet ausgewiesenen Hektar Land werden derzeit zum überwiegenden Teil ackerbaulich genutzt. Das Gelände befindet sich in einer so genannten Insel-Lage. Drei Seiten schließen direkt an Siedlungsbereiche an. Aufgrund der guten Anbindung an den Schienenverkehr und der Nähe zum Ortskern bietet es sich geradezu für weitere Wohnhäuser an. Auf der anderen Seite könnten nun 29 Hektar an anderer Stelle des Stadtgebiets dauerhaft vor Neubauten bewahrt werden. Dieser Umstand kommt selbstverständlich dem Freiraum-Schutz zu Gute und muss vor allem aus ökologischer Sicht positiv bewertet werden. „Flächentausch statt Flächenfraß“ ist das Gebot der Stunde.

Mo Di Mi Do Fr Sa So
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30

cdunrw-tv
cdunrw-aktuell
cdunrw-jetzt-mitglied-werden
Mitgliedermagazin der CDU
10 Gute Gründe
CDU NRW