Bei der Planung grenznaher Projekte muss die Kooperation zwischen Deutschen und Niederländern ausgebaut werden. Diese Auffassung setzte sich bei der CDU-Regionalratsfraktion nach einem Besuch in Nimwegen durch. „Damit diese bedeutsame Entwicklung an Fahrt gewinnt, sind die Bürger diesseits und jenseits der Grenze aufgefordert, sich an Planungen zu beteiligen und den Entscheidungsträgern ihre Vorstellungen mitzuteilen. Wenn alle an einem Strang ziehen, können wir die Region nachhaltig weiter entwickeln“, so Hans-Hugo Papen, der Vorsitzende der Christdemokraten.

Die Unionsfraktion im Regionalrat war jetzt der Einladung der Bezirksregierung Düsseldorf gefolgt, sich über die „Stadsregio Arnhem-Nijmegen“ zu informieren und dort die Fakten, Chancen und Potenziale einer grenzüberschreitenden Planungskooperation zu diskutieren. Hintergrund ist die Neuaufstellung des Regionalplans für den Regierungsbezirk Düsseldorf, der 2012 beschlossen werden soll: „Es bietet sich jetzt die Chance, die Zukunft unserer grenznahen Regionen zusammen mit den Niederländern zu gestalten. Dies ist definitiv in beiderseitigem Interesse“, erklärt Papen. „Schon viel zu lange hinkt die Regionalplanung den räumlichen Verflechtungen zwischen der Stadsregio und beispielsweise dem Kreis Kleve hinterher“, so der Politiker aus Rheurdt.

Tatsächlich wird die Landesgrenze immer bedeutungsloser: Viele Niederländer lassen sich in den grenznahen Städten und Gemeinden nieder – allerdings auf deutscher Seite, denn dort ist die Bildung von Wohneigentum leichter zu realisieren. Insbesondere die kleine Gemeinde Kranenburg im Nordwesten des Kreises Kleve profitiert von dieser Entwicklung. Umgekehrt überqueren viele Deutsche die Grenze, da sich ihre Arbeitsplätze in den Niederlanden befinden. „Diese Entwicklungen deuten nur an, welche positive Veränderungsdynamik die grenznahen Räume aufweisen und welche Chancen sich dadurch für die Menschen noch ergeben werden“, konstatiert Papen. Aufgabe der Politik sei es dabei, „die Rahmenbedingungen für Wachstum und Perspektiven durch eine an der Sache orientierte Arbeit im Regionalrat zu garantieren, und zwar nicht nur in den grenznahen Räumen“.

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