Es ist derzeit nicht notwendig, neue Flächen für den Abbau von Kies und Sand im Regionalplan zu sichern. Diese Bilanz zogen die CDU-Regionalratsmitglieder nach der Vorlage der Ergebnisse des aktuellen Rohstoff-Monitorings im Parlament. Der Bericht der Bezirksregierung hatte aufgezeigt, dass die Planungsregion Düsseldorf über ausreichende Reserven für die Rohstoffsicherung verfügt. „Wenn wir den durchschnittlichen jährlichen Flächenverbrauch für die Kies- und Sandgewinnung in den vergangenen Jahren errechnen, kommen wir auf 83,6 Hektar. Das heißt bei einer Flächenreserve von über 1900 Hektar, dass wir einen Versorgungszeitraum von 23 Jahren abdecken", berichtete die Fraktion. Deshalb könne man guten Gewissens und mit Rücksicht auf die Natur dafür stimmen, „dass nicht weitere Landschaftsteile ausgehöhlt werden wie ein Schweizer Käse".


Die CDU-Politiker erinnern auch an den Vormarsch von Recycling-Baustoffen, der den Bedarf an Primärrohstoffen voraussichtlich schmälern wird. „Der demografische Wandel und das damit einhergehende Schrumpfen und Altern der Gesellschaft lassen außerdem viele Neubauten überflüssig werden, was ebenso Auswirkungen auf die Nachfrage haben wird", so die Christdemokraten. Die Tatsache, dass künftig nach Meinung von Fachleuten vermehrt Bestandsimmobilien auf den Markt kommen würden, verstärke diesen Trend noch. Fazit von der CDU-Fraktion: „Wir müssen eine hinreichende Versorgung mit Rohstoffen gewährleisten, haben aber auch die Verantwortung dafür, endliche Ressourcen zu schonen sowie Belastungen von Mensch und Natur zu minimieren“ Die Absicht der Landesplanungsbehörde, den Geologischen Dienst mit einem einheitlichen Abgrabungsmonitor auf der Basis regelmäßiger Luftbild-Auswertungen zu beauftragen, wird von der CDU-Fraktion ausdrücklich begrüßt.

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