Die Nutzung aufgegebener Militärgelände kann einen wichtigen Beitrag dazu leisten, dass baulich bisher nicht benötigte Freiräume auch künftig grün bleiben können. Dieser Auffassung ist CDU-Fraktionsgeschäftsführer Jürgen Steinmetz, nachdem im Planungsausschuss des Parlaments ein Sachstandsbericht über die so genannten Konversionsstandorte vorgelegt worden war. Demnach gibt es in der Planungsregion Düsseldorf zwölf frühere Militärgelände, die mehr als fünf Hektar messen. Sie verteilen sich auf acht Kommunen und haben eine Gesamtgröße von 1700 Hektar. Hinzu kommen nicht mehr gebrauchte Liegenschaften wie ehemalige Kreiswehrersatzämter.

„Wenn es uns gelingt, die brach liegenden Standorte sinnvoll zu nutzen, dann können Freiräume woanders auch Freiräume bleiben, weil sie dann nicht mehr für andere Zwecke benötigt werden“, ist Steinmetz überzeugt. Für die meisten der Gelände lägen schließlich schon konkrete Ideen vor, die zum Teil in Werkstattverfahren entwickelt würden. „In den betroffenen Städten und Gemeinden finden zum Teil lebhafte Diskussionen statt, ob die Konversionsflächen der Natur zurückgegeben werden oder ob auf ihnen Wohn- oder Gewerbegebiete entstehen sollen. Das findet vorbehaltlos unsere Unterstützung. Denkverbote darf es da nicht geben“, so der CDU-Politiker.

    Durch Änderungen des Regionalplans beziehungsweise des Flächennutzungsplans sind Objekte wie der Flugplatz in Weeze, das ehemalige Munitionsdepot in Kevelaer oder das Wehrbereichsgerätelager in Heiligenhaus bereits zivilen Nachfolgenutzungen zugeführt worden. Jetzt geht es um die Zukunft von Arealen wie den Javelin Barracks (dem ehemaligen RAF-Flugplatz Brüggen) oder den Joint Headquarters in Rheindahlen, die allein auf 881 beziehungsweise 253 Hektar Fläche neue Chancen bieten. Außerdem stehen frühere Kasernen, Tanklager und Übungsplätze zur Diskussion.

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