Die rot-grüne Landesregierung setzt nach Auffassung der CDU-Regionalratsfraktion falsche Prioritäten bei der Wohnraumförderung im ländlichen Bereich. „Düsseldorf unterstützt einseitig den Geschosswohnungsbau und damit die großen Wohnungsbaugesellschaften“, so die CDU-Fraktion nach der Sitzung des Planungsausschusses. In dem Gremium ging es jetzt um die Zukunft des Wohnungsmarkts in Nordrhein-Westfalen bis zum Jahr 2030. „Die Eigenheimförderung und damit die Stärkung des Einzelnen beziehungsweise der Familien kommt unter der amtierenden Landesregierung schlichtweg zu kurz“, erklärt die Fraktion. Gerade vor dem Hintergrund der dringenden Notwendigkeit der privaten Altersvorsorge auch durch Immobilien-Erwerb sei diese Entwicklung „nicht länger hinzunehmen“.

    „Die Relevanz kommunaler wohnungspolitischer Handlungskonzepte nimmt zu. Dabei werden regionale Aspekte immer wichtiger“, hieß es im Planungsausschuss. In Wachstumsräumen bleibe die Sicherung bezahlbarer Wohnungen für Haushalte mit geringen Einkommen ganz wichtig. In stagnierenden und besonders in schrumpfenden Regionen gelte es dagegen, eine Trennung unterschiedlicher sozialer Bevölkerungsgruppen zu vermeiden. „Wir müssen dem dauerhaften Leerstand nicht mehr benötigter Gebäude den Kampf ansagen und den Weg für Ersatzbauten ebnen“, sagen die CDU-Politiker. Statt weitere Neubauflächen auf der grünen Wiese zu genehmigen, sollten noch freie Grundstücke in den Zentren der Städte und Gemeinden für neue Wohneinheiten genutzt werden. Laut Expertenmeinung halbiert sich die demografisch bedingte Neubaunachfrage allerdings in der zweiten Dekade des 21. Jahrhunderts. Bei gleichbleibenden Rahmenbedingungen entsteht ein zusätzlicher nicht mehr nachgefragter Bestand von rund 600.000 Wohnungen. Von diesem massiven Überhang werden die Regionen im Regierungsbezirk Düsseldorf ganz unterschiedlich betroffen sein.

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