Die Waldgebiete im Regierungsbezirk Düsseldorf sollten gezielt geschützt und weiterentwickelt werden. Dieser Auffassung ist die CDU-Regionalratsfraktion. „Mit einem Waldflächenanteil von 15 Prozent haben wir es bei uns mit der waldärmsten Region in ganz Nordrhein-Westfalen zu tun. Da ist es nicht nur angesichts des Klimawandels geradezu ein Muss, unsere Forste zu hegen und zu pflegen“, so Fraktionschef Hans Hugo Papen. „In besonders waldarmen Gebieten sollten verstärkt Waldvermehrungsprogramme initiiert werden. Das ist unser Dienst an den nächsten

Generationen“, ergänzt Jürgen Steinmetz, der Geschäftsführer der Unionsfraktion. Zuvor hatte der Landesbetrieb „Wald und Holz“ seinen Fachbeitrag zur Fortschreibung des Regionalplans vorgelegt.

   Wie die Experten den Politikern berichteten, zeigt sich zuletzt für alle Kreise und kreisfreien Städte in der Planungsregion Düsseldorf ein Zuwachs von Wald. Insgesamt ist die Waldfläche zwischen 1994 und 2011 um 4322 Hektar gewachsen, was einem Plus von etwa acht Prozent entspricht. „Betrachtet man den Flächenzuwachs in Bezug auf die Gesamtfläche aller Nutzungen, sind die Waldflächenzuwächse hingegen relativ gering“, heißt es. Der Aufbau neuer Waldstrukturen soll nach Meinung der Fachleute den Klimawandel berücksichtigen. Wälder seien schließlich besser als andere Landnutzungsformen in der Lage, Kohlendioxid zu binden. „Wälder sind so zu erhalten, zu pflegen und zu entwickeln, dass ihre Nutz-, Schutz- und Erholungsfunktionen nachhaltig erfüllt werden“, so der Landesbetrieb.

   Die CDU-Regionalratsfraktion unterstützt diese Forderung und setzt auf eine möglichst naturverträgliche Erholung im Grünen. „Doch dabei gibt es oft zunehmende Probleme. Der Trend geht von Reiten oder Spazierengehen, Wandern oder Joggen immer mehr zu mehr aktionsbetonten Erholungsarten wie Mountain ­Biking, Geocaching oder Klettern“, so Papen und Steinmetz. Bei diesem Zeitgeist drohe der Wald schnell zu einer austauschbaren Kulisse zu werden. „Daher ist im Konfliktfall immer den Erholungssuchenden der Vorzug einzuräumen, die den Wald um des Waldes willen aufsuchen“, so die Christdemokraten. Möglichkeiten der Besucherlenkung und der gezielten Öffentlichkeitsarbeit sollen daher intensiver genutzt werden, um etwaige Interessenkonflikte zu vermeiden

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