Als „klares Bekenntnis zu einer engagierten Kulturpolitik“ hat die CDU­-Regionalratsfraktion den Beschluss bezeichnet, herausragende Projekte am Niederrhein, an der Rheinschiene und im Bergischen Land zu fördern. „Trotz ihrer oft prekären Haushaltslage leisten Kommunen und freie Träger immer noch Beachtliches, um kulturelle Angebote zu ermöglichen. Das wollen wir, soweit dies in unserer Macht steht, unterstützen“, so die Regionalratsmitglieder. Eine breit gefächerte und etablierte Kulturlandschaft verstärke schließlich die regionale Identifikation und sei ein wichtiger Standortfaktor.

   Dass der Regionalrat Düsseldorf wichtige Impulse in diesem Bereich geben kann, zeigte eine Bilanz, die dem Strukturausschuss vorgelegt wurde. Im vergangenen Jahr hatten demnach alle Förderentscheidungen des Gremiums grünes Licht durch das Land Nordrhein­-Westfalen bekommen. So soll es nach Auffassung der CDU-Politiker weitergehen. „Derzeit kann noch keine verlässliche Aussage über die im kommenden Jahr zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel getroffen werden. Aber aufgrund der Ankündigung der Landesregierung, die Mittel für die Kulturförderung nicht kürzen zu wollen, haben wir uns an den Vorjahresansätzen von 300.000 bis 350.000 Euro orientiert“, berichteten die Christdemokraten.

   Maßgeblich unterstützt werden soll etwa die „Muziek Biennale Niederrhein 2014“, ein grenzüberschreitendes Netzwerkfestival mit rund 30 Städten und Gemeinden in der Region. Das Musiktheaterprojekt „Abraham“ mit Aufführungen in Düsseldorf, Bonn und Jerusalem ist an der Rheinschiene ein herausragendes Vorhaben, das die Politiker ebenso fördern wollen. Im Bergischen Land steht etwa die interdisziplinäre Kunstreihe „Der blaue Reiter ist gefallen“ in Erinnerung an den Ausbruch des Ersten Weltkriegs im Blickpunkt. „Die Liste der von uns zur Förderung empfohlenen Veranstaltungen zeigt die ganze Bandbreite unseres kulturellen Lebens. Wir können froh und stolz sein, dass es eine solche Vielfalt gibt“, ist die Fraktion überzeugt.

   In Nordrhein-Westfalen stellen die Kulturregionen historisch gewachsene Landschaften dar, die allerdings nicht strikt voneinander abgegrenzt sind. So können sich für die Projektträger durchaus unterschiedliche regionale Zugehörigkeiten ergeben. Während für das Bergische Land und die Rheinschiene die Bezirksregierungen Köln und Düsseldorf entsprechend der üblichen Regelung nach Sitz beziehungsweise Wohnort des Antragstellers die Zuständigkeit gemeinsam wahrnehmen, zeichnen die Bezirksregierungen Düsseldorf beziehungsweise Arnsberg für die Kulturregionen „Niederrhein“ und „Ruhrgebiet“ verantwortlich.

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