Flexibilität ist das Gebot der Stunde, wenn es um die Regionalplanung geht. „Wir müssen uns Optionen offenhalten, um die Entwicklung von Handel und Gewerbe flankierend zu unterstützen“, sagten die Mitglieder der CDU-Fraktion im Regionalrat Düsseldorf. Hintergrund der Äußerung ist der Beschluss des Gremiums, das „Top-West“-Gebiet in Dormagen neu zu klassifizieren. Der bisherige Bereich für gewerbliche und industrielle Nutzung ist jetzt nach dem grünen Licht der Politik als so genannter allgemeiner Siedlungsbereich ausgewiesen. Im „Top-West“-Gebiet an der Autobahn 57 hatten sich Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe ebenso angesiedelt wie Verwaltungen und Fachmärkte.

Diese Nutzungen entsprechen aber nicht mehr dem Ziel des Gebietsentwicklungsplans, der dort auch und vor allem einen Raum für Schadstoffe ausstoßende Unternehmen vorsah. Insofern vollzog die nun gut geheißene Regionalplan-Änderung die reale Nutzung des Geländes nach. „Dormagen ist damit ein Musterbeispiel dafür, wie eine flexible Regionalpolitik im Regierungsbezirk Düsseldorf gelingen kann“, sind die Christdemokraten überzeugt. „Beim Prozess der Umwandlung bestand das uneingeschränkte Einvernehmen der zu einer Stellungnahme aufgeforderten Behörden, Verbände und Unternehmen. Das sagt doch schon alles“, betont die Fraktion.

    Die Umwandlung des Gebiets  in einen allgemeinen Siedlungsbereich ermöglicht eine Weiterentwicklung des nicht innenstadtrelevanten, großflächigen Einzelhandels. Ein Konzept der Stadt sieht an diesem Standort einen Schwerpunkt für Fachmärkte vor. Dabei steht die Erweiterung beziehungsweise Umplanung bereits genutzter Grundstücke im Mittelpunkt des Interesses. „Es gibt nur sehr wenig Platz für neue Pläne, so dass die Struktur des Gebiets bestehen bleibt und sich auch die Reserve an gewerblichen Bauflächen nicht verändert“, erklärt die Fraktion. 

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