Der Trend führt immer mehr weg von der industriellen Produktion und hin zu wenig bis nicht störenden Gewerbe- und Dienstleistungsbetrieben. „Diese Entwicklung möchten wir mit unseren Beschlüssen flankieren“, so die CDU-Regionalratsfraktion. Mit diesen Worten erklärten die Politiker das Votum der Fraktion, die sich für die städtebauliche Neuordnung der Klever Unterstadt ausgesprochen hat. Mit dem grünen Licht für die entsprechende Änderung des Regionalplans im Regierungsbezirk Düsseldorf machte das Parlament den Weg frei für die Umwandlung eines 98 Hektar großen Gebiets, das jetzt nicht mehr als Gelände für industrielle Nutzung gilt, sondern als so genannter Allgemeiner Siedlungsbereich. Ein solcher Bereich dient Funktionen wie Wohnen, Freizeit, Dienstleistung sowie der Ansiedlung nicht störenden Gewerbes.

„Anlass der Änderung ist die Umbruchphase, in der sich die Klever Unterstadt derzeit befindet“, so die Fraktion. Konkrete Entwicklungen wie der Bau einer Hochschule im ehemaligen Hafengelände oder die Pläne für den Minoritenplatz hätten schließlich weit reichende Auswirkungen auf die Umgebung. „Die Entscheidung, eine neue Hochschule zu errichten, hat die planerische Ausgangssituation für die Entwicklung der Unterstadt grundlegend geändert“, so die Christdemokraten, die sich von dem Projekt „enorme Impulse und Investitionsanreize“ versprechen. Die angrenzenden Gebiete würden ohnehin längst von Dienstleistungs- und Kulturbetrieben genutzt. „Die Standorte haben wegen der attraktiven Lage am Wasser und der Nähe zur Innenstadt ein großes Potenzial als Kreativ-Viertel und bieten die idealen Voraussetzungen für ein buntes, modernes Stadtquartier. Das wollen wir fördern“, betonte die CDU. Im Stadtgebiet verblieben nach der Regionalplan-Änderung weiter 96 Hektar Reserveflächen für eine gewerblich-industrielle Entwicklung, beruhigt die CDU-Fraktion die Wirtschaft.

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