Angesichts des demografischen Wandels und vielerorts sinkender Einwohnerzahlen kann das kulturelle Angebot gerade im ländlichen Raum nur mit einer stärkeren Zusammenarbeit über die kommunalen Grenzen hinweg gesichert werden. Diese Einschätzung hat sich in der Regionalratsfraktion der CDU durchgesetzt. Die Union unter dem Vorsitz von Hans-Hugo Papen spricht sich deswegen für eine Stärkung der regionalen Kulturpolitik aus. Die Projekte, die 2012 am Niederrhein, im Bergischen Land sowie entlang der Rheinschiene vorgesehen sind und gefördert werden sollen, reichen vom Kinderlieder- und Theaterfestival über eine Ausstellung im Kloster bis zur Freilicht-Oper. „Wir müssen das kulturelle Profil unserer Regionen schärfen und mit innovativen Angeboten neue Impulse setzen“, gibt CDU-Fraktionsgeschäftsführer Jürgen Steinmetz die Devise aus.

Das Förderprogramm „Regionale Kulturpolitik“, das im Regionalrat auf der Tagesordnung stand, macht ein spartenübergreifendes Angebot, das sich sowohl an Kultureinrichtungen in kommunaler Verantwortung als auch an freie Träger und einzelne Künstler oder Organisationen richtet. In den vergangenen Jahren konnten die Regionen mit einem Ansatz von jeweils rund 300.000 bis 350.000 Euro kalkulieren. „Das ist gut investiertes Geld, denn es führt oft zur Entstehung nachhaltiger Kooperationen von einzelnen Einrichtungen, Initiativen und Künstlern“, so Steinmetz. Letztlich ließen sich die inhaltliche Qualität und die wirtschaftliche Basis des kulturellen Angebots nur durch vernetzte Strukturen dauerhaft sichern. Das Ziel sei klar definiert: „Wir möchten die oft historisch gewachsenen kulturellen Schwerpunkte stärken und unsere Regionen darin unterstützen, sich in einem zusammenwachsenden Europa nach innen und außen zu profilieren“, so die Christdemokraten.

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