Die rot-grüne Landesregierung hat offenbar keinerlei Überblick über den Ausbau der erneuerbaren Energien. Zu diesem Schluss kam die CDU-Regionalratsfraktion nach der Sitzung des Planungsausschusses. Auf ihre Anfrage nach dem Stand der Dinge in Sachen „Windenergie-Erlass“ hatte die Bezirksregierung eine Stellungnahme des Landes aus dem Februar vorgelegt. „Aufgrund der Tatsache, dass dieser neue Windenergie-Erlass erst vor ca. einem halben Jahr veröffentlicht wurde…, sind derzeit noch keine belastbaren Aussagen über die Auswirkungen der Neuregelungen möglich“, heißt es darin lapidar.

    Der Windenergie-Erlass wurde im Juli 2011 in Kraft gesetzt. Ziel ist es, den Anteil der Windkraft an der Stromerzeugung bis zum Jahr 2020 von derzeit drei auf 15 Prozent zu erhöhen. Dafür sind nicht nur Höhenbeschränkungen für die Windräder aufgehoben, sondern auch die Mindestabstände zur Wohnbauung verkürzt worden. „Was sagt die Landesregierung denn dem Immobilienbesitzer, dessen Haus im Schatten eines neuen Riesen-Windrads bei einem Verkauf plötzlich nur noch die Hälfte wert ist?“, fragt Hans Hugo Papen. „Ohne einen effizienten Ausbau der Windenergie-Quellen können die Klimaschutzziele nicht erreicht werden“, weiß Jürgen Steinmetz. Dies könne aber nur mit der weitgehenden Akzeptanz der Bürgerinnen und Bürger im unmittelbaren Umfeld geschehen. Wenn es um die Darstellung von Bereichen für die Nutzung der Windenergie im Regionalplan gehe, müsse die Entscheidung „im größtmöglichen Konsens mit den Anwohnern“ geschehen.

Mo Di Mi Do Fr Sa So
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30

cdunrw-tv
cdunrw-aktuell
cdunrw-jetzt-mitglied-werden
Mitgliedermagazin der CDU
10 Gute Gründe
CDU NRW